Der XX. Abschnitt. 855
Spitze getragen, und vermittelst eines metallenenHohlspiegels erleuchtet, in dessen Mitte eine kleineOefnung für die daselbst eingesetzte microscopischei Linse befindlich ist. Gewöhnlich wird diese letztere! Zurichtung als eine vom Herrn Lieber,kühn herrüh-rende Verbesserung angesehen; ich finde aber dieganze Sache schon in des Herrn Johann GeorgeLcucmanns bruf bubl. zu Petersburg NeuenAnmerkungen vorn Glasfchleifcn rc. vierteAuf!, wrrrenb. 1728, im Vll. Cap. 42. u. f. S.Mehrere Nachrichten auch von der Zurichtung zu-sammengesetzter Micrvfiopezum bequemen Gebrauch,so wie sie die jetzigen berühmtesten Künstler verferti-gen, muß man auö besonder» dahin gehörigen voc-l nemlich den von den Künstlern selbst bekannt ge-machten Beschreibungen sammlen. Eine kurzeNachricht hat H. D. pelisson irn r. Stück derBeschäftigungen der Berlinischen Gesellschaftnacurforschender Freunde, S. ^52. mitgetheilt.Unter andern werden eben daselbst die Brander-schcn Microscope gerühmt, welche H. Branderselbst in einer eigenen kleinen Schrift beschrieben hak,unter dem Titel: Beschreibung zwcper zusam-mengesetzten Nncrofcope, herausgegeben! von Georg Friedrich Brander rc. Augsburg- 1769.
Zusaß