8Zr Die Photometrie.
Sonnenmicroscops Anlaß gegeben. Eine Laterne,die im dunklen Zimmer hiezu dienen soll, muß manvon allen Seiten verschließen können, damit einedarin brennende Lichtflamme nicht anders als durcheine damit verbundene Röhre durchscheine. In derRöhre ist eine Glaslinse eingesetzt, und die Einrich-tung übrigens so, daß man ein auf Glas gemahltesdurchsichtiges Bild an einer Stelle hinein schiebenkann, wo es sich zwischen der Lichtflamme und derGlaslinse befindet, welche von dem auf dem Glasebefindlichen Gemählde ein vergrößertes Bild auf eineum die Hintere Vereinigungsweite davon entfernteweiße Fläche wirft. Die Röhre wird um deßwillenaus zweenen in einander hinein geschobenen Stückenzusammen gesetzet, damit man die Entfernung derGlaslinse vom Gemählde und hiemit zugleich dieEntfernung des Bildes von der Glaslinse andernkönne. Statt einer Linse allein dienen auch zwcyhinter einander gestellte, welches man noch besser be-funden hat. Die Entfernung des GemähldeS vonder ersten Linse kann alsdenn kleiner als ihre Brenn-weite seyn, da dann selbige dis vom Gemahlde herdarauf fallenden Strahlen in eine solche Lage bringt,als kämen ste von einem weiter entfernten Gegenstän-de her. In dieser Lage fängt sie die zweyte Linse auf,und bringt alsdenn ein wirkliches Bild des Gemähl-des zuwege. Um das Gemählde mehr zu erleuchten,dient ein Hohlspiegel, wenn die Lichtflamme zwischendemselben und dem Gemählde ihre Stelle erhält, derSpiegel aber von ihr um seine Brennweite entferntund so gestellet wird, daß seine Axe mit der Axe derGläser zusammen fällt. Auch kann dazu ein Er-
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