Der XX. Abschnitt. 851
befestiget, und mit derselben in eine kleine viereckteTafel so eingesetzt, daß sie darin nach Belieben umihre Axe umgedrehet werden kann. Die Tafel wirdalsdenn mit der Büchse und Röhre im joch einesFensterladens so befestiget, daß sonst kein Licht, ohnedurch die Röhre ins Zimmer kommen kann. Umaber das Licht in horizontaler Richtung durch dieRöhre ins Zimmer zu leiten, wird an der Außenseiteder um ihre Axe beweglichen Büchse ein ebener Spie-gel vermittelst eines Gewindes befestiget, der durchHülfe eines aus Gelenken zusammen gesetzten durchdie Tafel gehenden Stabes, oder statt dessen durchHülfe einer Schnur, unter jeden nöthigen Winkelgegen die Tafel geneiget werden kann. Diese Be-wegung mit der andern verbunden, welche bey Um-drehung der Büchse zuwege gebracht wird, dient,den Spiegel jedeömahl in die nökhige Lage zu bringen,und das von ihm zurückgeworfene Licht durch dieRöhre ins Zimmer zu leiten. Damit übrigens dieErleuchtung des Bildes, weil das von dem dadurchabgebildeten sehr kleinen Object kommende Licht sichübender Flache desselben vertheilen muß, nicht zuschwach ausfalle, wird an dem Ende der Röhre, wovon aussen das Licht hinein fallen soll, ein Collectiv-glas eingesetzt, um das Object noch starker zu erleuch-ten, als es das Sonnenlicht für sich schon erleuchtenwürde.
4Zv. §.
Vermuthlich hat ein zur Belustigung bienendesoptisches Werkzeug, welches als eine Erfindung vonIxirchcrn unter dem Nahmen der Zauberlaternebekannt ist, Herrn Liebcrkühn zur Erfindung desLbb L Son-