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3 (1780) Die optischen Wissenschaften
Entstehung
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841
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Der XX. Abschnitt. 841

man wenigstens drei) Linsen, zwei) erhabene und eineHohllinse nöthig haben. Alödenn können doch dieBrennweiten etwas grösser seyn, wie sich schon ausVergleichung der Abmessungen der oben für Fern-röhre berechneten doppelten und dreyfachen Objektiveeinigermassen übersehen lasset. Bey dem allen blei-ben die Brennweiten immer noch sehr klein, und dieEntfernungen der Linsen von einander ebenfalls: auchder geschickteste Künstler dürfte alsdenn schwerlich imStande seyn, so dünne Linsen von der vorgeschriebe-nen Gestalt zu verfertigen, als die Rechnung er-fodert.

H. Euler (Vioptr. lom. III. §.194. p. 2;6.)zeigt, wie man die Rechnung einleiten müsse, wennbeym dreyfachen microscopischen Objectiv die ersteLinse hohl und aus Flintglase gemacht wird, die bey-dcn übrigen aber erhaben, und aus Kronglase verfer-tiget werden. Eben diese Einrichtung auf Rechnungzu bringen, lehrt H. Älügel in der AnalytischenDioprrik 2 Th. 8 Absch. 6zo u. f. §. §. 294 u. f.S. mit der Erinnerung, man werde wohl thun, auchdie Stellung der Glaser nach dem Muster seiner Ana-lysis zu versuchen, wenn die HohlliiG^m die Mittekommt. Allemahl nimmt inan die Hohllinse vonderjenigen Glaöart, welche die Farben am stärkstenzerstreuet.

426. §.

Die Anordnung des dreyfacken microstorpischen Objecrivs, wenn es aus einer Hobl-linse von Flinrglase und zweyen Gammlungs-linsen von Rronglase bestehet, zu finden.

Ggg 5 Aufl.