Druckschrift 
3 (1780) Die optischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
587
Einzelbild herunterladen
 

Der XVI. Abschnitt. Z87

aativ. Alsdenn ist S ^ negativ, wofem nicht

^ ö-l-?

auch ö negativ angenommen wird, welches -2

giebt. Damit nun /Z positiv bleibe, muß L <

§ seyn, und /Z >ö); also nun 5^ > 4 (/?--)

ö), und^> öSoder(^ü)ü>(«ü)S

L? - Z^)S, mithin 7 <-

?- 3 "

Je grösser des kleinern Spiegels Halbmesser,mithin auch seine Brennweite angenommen wird,desto mehr nähert sich derselbe der Natur des ebenenSpiegels, worin sich derselbe völlig verwandelt, wennman seine Brennweite unendlich groß annimmt. Die

allgemeine Formul ,2 giebt alsdenn /?--,

also muß auch in diesem Fall ö negativ seyn, wennA positiv bleiben, und das Bild vor dem Spiegelbleiben soll.

Diesemnach muß in den beydcn hier betrachtetenFallen des kleinen ebenen oder erhabenen SpiegelsEntfernung vom grossen Spiegel kleiner als des letz-tem Brennweite seyn.

zu. y.

Wenn der Objectivspiegel bey nicht durchlö- i zrchert wäre, so würde von jedem Punct e des Objects bäA.ein Strahl s auf den Scheitel ^ des Spiegels fal-len; derselbe würde in der Ebene auf der andernSeite, der 2H e unter dem Winkel zu-

rückstrahlen, lind durch das Bild / des Punkts c ge-

hen.

1