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3 (1780) Die optischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
509
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Der Xlll. Abschnitt. 509

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-eit haben, den OefnungShalbmesser ^ so groß zunehmen, als man für gut fände. Wenn fernerBrennweite und Oefnung des Oculars einerlei) bleibt,so wird auch das Gesichtsfeld desto kleiner, je grösserdes Objective Brennwette in Vergleichung mit derBrennweite des Ocularö, je beträchtlicher also dieVergrößerung ist. Demnach müste man auch desGesichtsfeldes halber den Ocularen hinlänglich gros-stOefnungen geben können. Allein hiebey ist inanum deßwillen sehr eingeschränkt, weil wegen der Ku-gelgestalt nicht einmahk alle Lichtstrahlen von gleicherBrechbarkeit in einerlei) Sammlungspunct vereini-get werden. Auch kommt hiezu fürs zweyke noch dieverschiedene Brechbarkeit der ungleichartigen Licht;strahlen, weswegen sogar nur diejenigen Strahlen,welche sich nach einerlei) Brechungsvcrhältniß rich-ten, einen eigenen Vereinigungöpunct haben. Da-her liegen von jedem Gegenstände unzählig viele Bil-der hinter einander, und kein Bild, das eine sphäri-sche Glaslinse für sich allein macht, ist vollkommendeutlich.

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! Diese von der verschiedenen Brechbarkeit der un-j gleichartigen Lichtstrahlen herrührende Undeutlichkeit! geht desto weiter, je grösser die Brennweite, undmit derselben jede andre VereinigungSweite der Lin-se ist. Vermöge der allgemeinen Formul /

7----ist die Brennweite desto kürzer,

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je grösser der Exponent» des Brechungsverhaltnisses«st, und die Vereinigungsweite « -- ---> ist de-

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