Druckschrift 
3 (1780) Die optischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
510
Einzelbild herunterladen
 

ZlO Die Phokomekrie. .

sto kleiner, je kleiner die Brennweite/ist: also müs-sen /'und « auch bey einer geringen Verschiedenheitder Zahl -r schon merklich ungleich ausfallen.

' > .... ^

^ Der XIV. Abschnitt.

Die Zerstreuung ver in Glaslinsen gebroche- ^nen Strahlen wegen ihrer ungleichen

Brechbarkeit. -

25z. §. äi,

! 2 Z AAeun ?k eine Glaslinse LO ihre Axe verstellt, EkiZ. und L ein Punct in der Axe ist, der den

Strahlenkegel UL? auf das Glas sendet; so werden <die dazu gehörigen Lichtstrahlen bey der Brechung im »L«iGlase zugleich auf folgende Art zerstreuet. Die KÄMStrahlen von mittlerer Brecbdarkeir sammlensich in einem eigenen VereinigungSpunct b', die am ' M iiwenigsten brechbaren Strahlen aber in einem von der «f, ?./Linse weiter entfernter. Punct 6, und die am meistenbrechbaren in einem Punct bk, welcher der Linfe na- - /s/":.her als I' liegt. Nun heissen kO und btt die Lau-- M-genabwcichungcn der Strahlen von der kleinstenund grösten Brechbarkeit. Wenn kO und ULt sehrklein sind, so sind die Winkel ^ 0 ? und ^lkl' sehr ^nahe gleich groß, und die kleinen Dreyecke Oblst,

Oll/, werden gleichschenklicht. Sind alsdenn auch 'U6 und I'll gleichgroß, so stehen blv und l'/ aufOll senkrecht, daß also U/ als eine grade auf UIOin I' senkrechte Linie angesehen werden kann. Die

Linie