Druckschrift 
3 (1780) Die optischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
496
Einzelbild herunterladen
 

4y6

'Die Photomekrie.

Uebrigens hat diese kleine Verschiedenheit auf dieResultate der folgenden Untersuchungen, weiter keinenEinfluß, weil auch selbst bei) Microseopen gegenn gewöhnlich so klein ist, daß cokch lind nach H.Klügel auch ch von , nicht merklich verschiedensind: es bleibt v^lmehr in allen Fällen bey der Pro-portion c: E

-ii>»

24z. Z.

Das erste voll den Naturforschern gebrauchteFernrohr bestand aus zweyen Glasern; das Objectivwar, wie cs in jedem Fernrohr seyn muß, einSammlungsglas, das Ocular hingegen war einZerstreuungsglas. Galiläus erfand die Einrich-tung eines solchen Fernrohrs für sich zum zweyten-mahle, als im ihm Jahr 1609 war erzählt worden,daß ein Holländer dein Grafen Moritz von Nassau einoptisches Instrument überreicht Härte, wodurch manentfernte Gegenstände so groß und deutlich, als wennstein der Nähe wären, erblicken könnte: daher hatdies Fernrohr den Nahmen des Galilälfchen Fern-

jch-U

Ml"

KPlsli

»k«

rohrs erhalten. Nach des Borellus Erzählung

in der Mhandlung De vero teiekooMi invemore,ckkJA-,6 1655, in 4, ist eigentlich Zacharias Jlan-scn ein Brillenmacher in Middelburg der erste Er-finder gewesen: die von ihm, auch bald nachher vonandern, in Holland verfertigten Fernrohre, hattenwie das Galiläische ein hohles Augenglas, und umdeßwillen heissen die Fernrohre von dieser Einrichtungauch holländische. Johann Ixcplcr, dessenNähme in der Geschichte der optischen und astrono-mischen Wissenschaften vorzüglich berühmt ist, er-klärte hiernächst richtiger als Galiläus selbst die

Wir-

Wr

Äilte