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3 (1780) Die optischen Wissenschaften
Entstehung
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477
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Der xm. Abschnitt. 477

so macht das Glas ein Bild /?/, das von demselbenweiter als um den Abstand 01' entfernt ist, und vordem Glase liegt, (i Z4. §. u. i.) Das aus k aufAll fallende Licht wird so gebrochen, als käme es aus^ her, und die zum Lichtkegel gehörigen Strah-len so, als kamen sie aus / her. Wenn also dasAuge unmittelbar am Glase bey 0 seine Stelle hat,und überdem die Dicke des Glases in Vergleichungmit den Halbmessern seiner Flachen sehr klein ist; sosiehet es das Bild/-/ unter dem Winkel x>0/, dereben so groß, als der Winkel kLk ist, unter wel-chem es das Object ohne Glas sehen würde.

Der äußerste Strahl H, der an der Granzeder Oefnung noch durchs Glas gehen kann, undnach der Brechung im Glase die Lage hat, schnei-de nun die Axe in 51 ; so erhellet, daß das Auge injeder Stelle O, die zwischen 0 und 51 liegt, nochLicht von demjenigen erhalte, das zum Kegelgehört, und von / herzukommen scheint. Ist alsoO diese Stelle des Auges, so erscheint das Objectunter dem optischen Winkel 00/, welches ohne Glasunter dem Winkel 00k erscheinen würde.

2ZI. §.

Durch I. ziehe man eine grade Linie mit des , ^Glases Are parallel, die den aus der Lage kl^l indie Lage K 40 gebrochenen Strahl in 15 schneidet:wenn alsdenn -Vll auf die Axe senkrecht fallt, so istkl^Vkk, und I'k würde in der Entfernung Oklohne Glas unter eben dem optischen Winkel gesehenwerden, unter welchem dies Object in der Entfer-nung Ok durchs Glas gesehen wird. Diesemnachkann On die scheinbare Entfernung des Objects

heissen.