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Die Phokometrie.
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2 IO. §.
Ueber die Durchsichtigkeit der heitern Luft, wenn ^ >4,!sie, wie hier vorausgesetzt wird, wenigstens vongroben Dünsten frey ist, haben die Herrn Bougu- KzBer und Lambert ebenfalls Untersuchungen angestel- >§y»i>slet, die jedoll) theils zu weitläuftig sind, theils zu- Wik"viele Theorie aus der höhern Mathematik voraus- M slsetzen, als daß sie hier vollständig mitgetheilet wer-den könnten. Wenn das Sonnenlicht durch die At-mosphäre fallt, so durchdringt es eine Masse, dieeben darum, weil die Dichtigkeit der Luft von derhöchsten Gränze der Atmosphäre gegen die Erdfläche ^zu beständig grosser wird, auch auf diesem Wegeden das Sonnenlicht nimmt, nicht gleichförmigdurchsichtig ist. Wenn dagegen das von einer Licht-flamme-, oder sonst von einer glänzenden Masse her-kommnde Licht einen wagrechten mit der Erdflächeparallelen Weg nimmt, sö bleibt es in mäßigen Ent- ^ ^feruungen. in Luft von einerlei) Dichtigkeit, mithin ,^,2auch von gleichförmiger Durchsichtigkeit. § ^
Fällt das Sonnenlicht verkical durch die Atmo-sphäre herab, so siehet man wohl, daß es in eben ^ ^dem Verhältnis) würde geschwächt werden, wenn dieganze Atmosphäre soweit zusammengepreßt wäre,daß sie überall mit der untersten Luft einerlei) Dich-tigkeit hatte. Wäre alödenn L die Höhe der so zu- >z:;,