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3 (1780) Die optischen Wissenschaften
Entstehung
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443
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Ser XII. AbschnitK 44;

sammen genommen, aber nicht aus Mehrern auf ein»'ander gelegten Plangsasern bestünde, würde jedochdas Licht nicht in eben dem Verhältniß vermindern,wenn gleich die Glasmasse für sich eben die Durchsstchtigkcit hatte. H. Lambcrr hat über den Durch-gang des Lichts durch solche aufeinander gelegte GlaS--tafeln ihm eigene scharfsinnige Untersuchungen ange»stellet. (l'liotomei. ?. II. La^. II.) Nach einer Er-fahrung, die H. Bouguer im lia.-ro ck OptigusL.IV. I. 8eäl. II. ?irt. V. p. 60 anführt, hat derselbeein z Zoll dickes Stück Glas gesehen, welches dasLicht kaum bis zur Hälfte verminderte. Wird also

in der Gleichung c -- das Verhalt--

I. kriZZ. (-V: /-)

niß : L 2 : i, und ^ z Zoll gesetzt, so findetman für diese Glasart 5 4,^18 Zoll, ohngefehr4 ? Zoll, als die Dicke des Glases, die es habenmuß, um das Licht im Verhältnis; 8 : Z zuschwächen.

206. §.

Wasser ist ungemein viel durchsichtiger, alsGlas. Um die Durchsichtigkeit des Mccrwasserö zuprüfen, bediente sich Herr Bouguer eines 9 Fuß7 Zoll langen Canals, dessen ausserste Enden miteiner Glasscheibe verschlossen waren. Dadurch ließer das Licht einer ziemlich weit entfernten Fackel zurNachtzeit fallen, und fieng es mit einer weissen Fla-che auf. Eine andre weiffe Flache war eben so starkerleuchtet, wenn er eine Wachskerze 9 Fuß weit da-von entfernte. Nun füllte er den Canal mit Wasser,so ward die Erleuchtung der ersten Fläche geschwächt,und dir Kerze muste 16 Fuß weit von der andern

Fläche