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3 (1780) Die optischen Wissenschaften
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441
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Der XII. Abschnitt.

Hey gleicher Dicke, also für die erste Masse bey ihrerhalben Dicke, wäre das Verhältniß der Lichtvermin--^derung nur halb so groß, als für die andre. Dem-nach verhalten sich die Durchsichtigkeitenzwcyer Massen auch, wie die Tiefen, umwelche das Licht bey eincrley Verhaltniß derLichrverminderung in beyde eindringr.

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Weil es gleichgültig ist, aus welchem Systemman die Logarithmen nehmen will, wenn vermittelst

der Gleichung / das Verhältniß der

Lichtverminderung gefunden werden soll; so könnteman die Briggischen, als die bekanntesten brauchen.Wenn alsdemr c diejenige Tiefe ist, um welche dasLicht in die Masse eindringen muß, wenn es im Ver-hältniß io : i abnehmen soll; so muß a : 10: r

seyn, und es ist los.LriZA. alsdenn i, mithin

c ---. Kann man hiernächst vermit-

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telst eines Versuchs finden, welche Tiefe x mit einembekannten Verhältniß ^ ^ zusammen gehöre; so

giebt die Gleichung c--- die Tiefs,

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uin welche das Licht in dieselbe Masse, womit derVersuch angestellet ist, eindringen müsse, wenn es1 » dem Verhältniß 10 : i abnehmen soll. Stelltman den Versuch eben so für mehrere Massen an, soverhalten sich die so gefundenen Tiefen, wie dieDurchsichtigkeiten de» Massen.

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