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3 (1780) Die optischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
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'4Z4 Die Phokometrie.

starken Erleuchtung, die der Vollmond ins Augeschickt, der Stern im Auge Key Betrachtung dessel- «den nur eine kleine Oefnung, und eben darum der, Zerstreuungshalbmesser keine beträchtliche Grösse hat. ^Bey Betrachtung eines Planeten, oder eines Fix-- ^.1 ^sternS, hat der Stern im Auge gewiß weit mehrOefnung, und der Zerstreuungshalbmesser könnte ^bey Betrachtung eines Fixsterns zwei) Minuten be-tragen, wenn er vielleicht bey Betrachtung des Mon-des nicht über ^ einer Minute ausmacht. Sehrkurzsichtigen Personen scheint indessen der Vollmond ^ ^merklich grösser, als solchen, die scharf und deutlichin die Ferne sehen, und es leidet wohl keinen Zwei-fel, daß sich, ihnen nicht ohngefehr eine solche Er-scheinung darstelle, wie diesen Schlüssen gemäß ist.

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198. §. kÄt:

Der scheinbare Durchmesser, unter welchem einFixstern deutlich würde gesehen werden, ist so sehrklein, daß er für keinen derselben eine Secunde be-trägt: also ist bey Betrachtung eines Fixsterns der ^ ^Halbmesser des ganzen undeutlichen Bildes U §> ch ^.7^»- vom Zerstreuungshalbmesser nicht merklich verschie-den: dieserwegen müsten alle Fixsterne gleich großerscheinen, wenn ihre scheinbare Grösse allein vonder Grösse des undeutlichen Bildes auf der Netzhautabhienge. Es ist aber eine sehr bekannte Sache, daßdie Fixsterne eben wegen ihrer sehr merklich verschie-denen scheinbaren Grösse von den ältern Astronomenschon in sechs bis sieben Classen nach der Ordnungihrer scheinbaren Grösse sind eingetheilt worden: alsomuß beym undeutlichen Sehen noch ein andrer Um-stand