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Der XI. Abschnitt. 45z
chen Sehen einen gleichen scheinbaren Halbmesserhätten, würden also beym undeutlichen Sehen, wo-fern alles übrige gleich bliebe, ungleich groß, dasstärker glanzende grösser als das schwacher glanzen-de zu seyn scheinen. Weil aber die Grösse deö Aer-streuungöhalbmesserö in einerlei) Entfernung von derKrystallinse dem Halbmesser der Oefnung deö Sternsim Auge proportional ist: weil ferner diese Oefnungdeö Sterns beym starker erleuchteten Bilde kleiner,bey schwächerer Erleuchtung desselben grösser ist: soerhellet, daß bey gleicher Entfernung gleich grosserund ungleich stark glanzender Objecte der undeutlichgesehene Halbmesser des starker glänzenden ObjectSum deßwillen kleiner sey als der Halbmesser desschwächer glänzenden, weil der stärkere Glanz dieOefnung des Sterns im Auge und damit zugleichden Zerstreuungshalbmesser vermindert.
197- §-
H. Iurin, a. a. O. n. 20. muthmasset, daßbey Augen, die man für gut hält, der Zerstreu-ungshalbmesser 2 Minuten betrage, wenn sie Ge-genstände am gestirnten Himmel betrachten. Hättedies seine Richtigkeit, so würde der undeutlich ge-sehene scheinbare Durchmesser des Vollmonds z6Minuten, der scheinbare Durchmesser des gleich-förmig glänzenden Kerns 28" betragen, wenn seindeutlich gesehener scheinbarer Durchmesser za/ auS-rnacht. Allein derMondzeigt die dieser Voraussetzunggemäße Erscheinung nicht, der Rand erscheint nichtschwächer erleuchtet, als die übrigen Stellen näherbeym Mittelpunkt. Die Ursache könnte wohl vor-uemlich diese seyn, weil wegen der schon ziemlichRarsr. Mach. I. Th. g. B. E e star-