Der XI. Abschnitt.
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nuten ist. Bey Anwendung dieser Lehren auf dasundeutliche Sehen ist es am bequemsten, wenn mansowohl diesen Halbmesser des projicirten undeutlichenBildes, als auch die übrigen bisher betrachteten ^Halbmesser des Zerstreuungökreiseö, des falschenBildes und des ganzen undeutlichen Bildes als klei-ne Kreisbogen betrachtet, die zum Halbmesser kc —a gehören, und selbige alsdenn in Minuten und Se-kunden ausdrückt. So verfährt H. ^lurin in sei-ner oben (148. §.) schon angeführten Abhandlungvon deutlichen und undeutlichen Sehen.
Was bisher r geheissen hat, ist solchergestalt einkleiner Bogen, der mit dem Halbmesser des deut-lichen Bildes eben so ausgedrückt einerlei) Zahl vonMinuten und Secunden fasset: darum nennt H.Iurin dies ^ schlechthin das wahre Bild. Weilwir die Grösse einer Sache aus der Grösse des opti- roischm Winkels kOt^am Auge beurtheilen, und derWinkel diesem proportional ist; so rechtfertigetsich daher jener Redegebrauch. Sollte vielleicht diescheinbare Grösse einer undeutlich gesehenen Sacheallein von der Grösse des erleuchteten Theils derNetzhaut abhängen, so scheint es, daß man anneh-men könne, die scheinbare Grosse sey dem Halb-messer des ganzen undeutlichen Bildes pro-portional. Wenn man sich nemlich vorstellt, daßdie Strahlen, welche sich in § sammlen sollten, indem Raum eines Zerstreuungökreiseö ausgebreitetsind, dessen Halbmesser ist; so würde /-Or derzum undeutlichen Bilde gehörige optische Winkelseyn.
196. §.