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3 (1780) Die optischen Wissenschaften
Entstehung
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377
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Der IX. Abschnitt. 377

eben diese Erleuchtung vermöge der Formul ^

-- (r;6. H.) nur bcy einerley Oefnung des

Sterns im Auge dem wirklichen Glanz 8 des ge-sehenen ObjectS proportional ist; so kann man nichtschlechthin annehmen, daß der scheinbare Glanz un-gleich stark glänzender Objecte sich wie ihr wirklicherGlanz verhalte, sondern nur alsdenn, wenn beydezugleich gesehen werden, und die Oefnung des Sternsjm Auge für beyde einerley ist.

Weil nemlich der Stern im Auge beym stärkernjicht enger, und beym schwächer» Licht grösser wird,so ist das Derhalrniß des scheinbaren Glanzesungleich stark glanzender Gegenstände zusam-mengesetzt aus den Verhältnissen ihres wirk-lichen Glanzes und der (Quadrate der Halb-messer der Gefnungen des Sterns im Auge.Um also die Vergleichung für jeden Fall richtig an-zustellen, müsie noch bekannt seyn, wie die Gef-nung des Sterns von der ins Auge fallendenLichrmenge abhange? Allein auf diese Frage istschwerlich eine völlig zutreffende Antwort zu hoffen,weil bisher von den geschicktesten Zergliederern nochnicht hat ausfündig gemacht werden können, was esmit dieser bewundernswürdigen Eigenschaft des Re-genbogens im Auge eigentlich für eine Bewandnißhabe. Desto schätzbarer sind die Versuche und andreUntersuchungen, welche Herr Lambert darüber an-gestellet, und in dcrphoromecrie karte IV. Lay. II.mitgetheilet bat.