376 Die Photometrie.
ferner, wie hier vorausgesetzt wird, das ganze Bilddeutlich ist, so nimmt das Bild eines jeden Elementsder leuchtenden Flache seine eigene Stelle auf derNetzhaut ein, und die Elemente des Bildes, welchemit gleich groß scheinenden Elementen des Bildes zu«sammen gehören, sind gleich groß. Haben nun alleElemente der gesehenen Flache einerlei) Glanz, soempfangen alle Elemente des Bildes, wenigstensalsdenn, wenn das Object unter einem scheinbarenDurchmesser von wenigen Graden gesehen wird, einegleiche Erleuchtung: also wird ohne Zweifel das Au-ge von dem Glanz aller Elemente der gesehenen Fla-che auf einerlei) Art gerührt, und der Beobachter wirdum deß/oillen auch den Glanz aller Elemente der ge-sehenen Flache gleich groß schaßen. Wenn eins vonden Elementen der leuchtenden Flache die damit zu-sammen gehörige Stelle der Netzhaut nochmahl sostark als ein andres erleuchtete, so würde wohl ohneZweifel das erste Element nochmahl so stark glänzendals das andre scheinen. Diesemnach wird es verstat-tetseyn, anzunehmen:
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Der scheinbare Glanz eines leuchtendenElements sey der Erleuchtung des Bil-des proportional, welches das von dem-selben ins Auge geschickte Licht auf derNetzhaut macht.
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Ein leuchtendes Object, das in allen Elementeneinerlei) wirklichen Glanz hat, und unter einem ^ ^kleinen Sehewinkel ins Auge fällt, hat auch in allen ^Stellen einerley scheinbaren Glanz, wenn es deut- ^sich gesehen wird, weil die Erleuchtung aller Stellen Mdes Bildes auf der Netzhaut einerley ist. Wie nun
eben