Der IX. Abschnitt.
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oder klein seyn: nur daß er nicht wegen seiner Klei-nigkeit ganz unempfindlich werde. Alle Sachen, siemögen groß oder klein seyn, erscheinen in eben derEntfernung vollkommen deutlich, worin eine ein-zige so erscheint. Weil aber das unvollkommen deut-liche Sehen von der Grösse und Entfernung der be-trachteten Sache zugleich abhangt, so kann von zweyenungleich grossen gleich weit entfernten Sachen die einedeutlich, die andre undeutlich erscheinen. Vermögeder Erfahrung giebk es bey jeder Grösse des sichtbarenObjects eine kleinste und eine gröste Entfernung, wo-bey die Empfindung anfangt, undeutlich zu werden,sobald die Entfernung des Objects die eine oder dieandre dieser Granzen überschreitet.
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lMch Soviel ist man indessen berechtiget anzunehmen,m. Vv daß die Empfindung nicht vollkommen deutlich sey,>Gl». wenn das Bild der empfundenen Sache auf der Netz-haut nicht vollkommen deutlich ist. Dasselbe ist bey.KliM entlegenen Sachen undeutlich, wenn es bey nahe lie-AMS genden Sachen deutlich ist, weil alsdenn das deut-en A liche Bild entlegener Sachen der Krystallinse näherliegt, als die Netzhaut. Die Strahlen, welche insc!» den Puncten des deutlichen Bildes sich vereinigen,H jW fahren hinter denselben wieder auseinander, breitensich auf der Netzhaut in ZerstreuungSkreife auö,(izi. §.) und verursachen ein undeutliches Bild.Diese Beschaffenheit hat es mit Augen, die mankurzsichtige nennt. Wenn dagegen das Augeweitsichtig ist, so fallt das deutliche Bild einesweit entfernten Gegenstandes auf die Netzhaut, und^zkil das deutliche Bild einer nahe gelegenen Sache ist^ K Aa 2 von