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'Die Photometrie.
von der Krystallinse weiter als die Netzhaut entfernt.Diese schneidet also die Kegel der nach den Punctendes deutlichen Bildes zusammenlaufenden Lichtstrah-len vor ihrer Vereinigung, und das zu jedem dieserSrrahlenkegel gehörige Licht breitet sich ebenfalls ineinen Zerstreuungskreis aus; weswegen das Bild,und mit demselben zugleich die Empfindung undeut-lich wird. Es ist eine ziemlich allgemeine Bemer-kung, daß die Augen solcher Personen, die am mei-sten init entfernten Sachen beschäftiget sind, wieLandleute, Jager, Schiffer, OfficierS, gewöhnlichweitsichtig werden; daß aber dagegen die gröste Men-ge Kurzsichtiger unter Gelehrten und Künstlern ge-funden werde, die stets mit Büchern und andern na-hen Sachen beschäftiget sind. Eben daraus scheintzu folgen, daß das Auge die Einrichtung annehme,zu der es am meisten gewöhnt wird.
iz;. §.
Einer weitsichtigen Person kann eine Glaslinsezum deutlichen Sehen nahe gelegener Sachen behülf-lich seyn, wenn sie dergleichen Sachen durch die Glas-linse betrachtet: das von jedem Punct des Objectsherkommende aufs Glas fallende Licht muß durch dieBrechung in eine solche Lage gebracht werden, als.wenn es von einem weiter entlegenen Punct herkäme.Die Strahlen, welche in der so veränderten Lage insAuge kommen, machen ein Bild, das der Krystal-linse nun näher liegt, als in dem Fall, wenn dasAuge ohne Glas die Sache betrachtet, und dem Glasemuß nur die rechte Figur gegeben werden, damit nundas deutliche Bild auf die Netzhaut falle. Auch einerkurzsichtigen Person kann eine Glaslinse zum ähnli-
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