z6o Die Photometrie.
jage gebracht, daß sie nach der Brechung hinter derHornhaut ihre Vereinigungspuncte haben, und da.selbst ein Bild des Gegenstandes machen würden,wovon sie her kommen. In dieser jage fallen alleStrahlen auf die Vorderfiäche der Linse, und werdendurch die zwiefache Brechung, die sie in der vorder»und hintern Flache derselben leiden, in ein kleineresder Linse noch naher liegendes Bild zusammengebracht.(i? 6 . §.) Wenn gleich das Object dem Auge sonahe wäre, daß das erste Bild, was die an der Horn-haut gebrochenen Strahlen machen würden, ein bloSgeometrisches bliebe; so würden doch die Strahlennun auf die Linse so fallen, als wenn sie von jenemgeometrischen Bilde, wie von einem Gegenständeherkämen, und hinter der Linse ein andres physischesBild zuwege bringen. Demnach wird es auf dieEntfernung O? des Gegenstandes k() vom Auge an-kommen, ob die Vereinigungsweite 6/1 hinter derLinse grade so groß ist, als die Entfernung der Linsevon der Netzhaut, damit auf derselben ein völlig deut-liches Bild zu Stande kommen könne. Das Bildhat alsdenn die umgekehrte Stellung, wie im finsternZimmer, und im innern des Auges ist noch beson-ders auch dadurch um so mehr für die Deutlichkeitdieses Bildes gesorget, daß dasselbe inwendig hinterder Linse, diese selbst und den gegen über liegende»Theil der Netzhaut ausgenommen, mit einer dickenschwarzen Masse überzogen ist, die alles von der Netz-haut zurückgeworfcne Licht verschlucket. Auch dieErfahrung bestätiget diese Schlüsse, wenn der Zer-gliederer am hintern Theil eines Auges die harte Hautgeschickt ablöset, so daß man hinein sehen kann: c 6zeigt sich alsdenn das Bild auf die eben beschriebene
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