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Der IX. Abschnitt.- 359
in zwey so genannte Kammern getheilt, welches bey-nahe völlig wie eine ebene Flache so ausgespannt ist,als wenn es die gemeinschaftliche Grundfläche derbeyden Kugelsegmente wäre, welche die Hornhautund die harte Haut jede für sich bilden: es heißt dieTrmibenham oder der Regenbogen (nves, ins).Für sich ist dieser Regenbogen undurchsichtig, er hataber in der Mitte eine kreisrunde Oefnung li.8, dieder Stern im Auge (pussüa) heißt, durch welchedas Licht, was durch die Hornhaut in die wässerigeFeuchtigkeit cinfällt, bis zur Krystallinfe kommenkann. Eben dieser Regenbogen ist mit der merkwür-digen Eigenschaft versehen, daß der Stern in derMitte desselben, wenn sehr starkes Licht ins Augefällt, enger, und hingegen beym schwachen einfal-lenden Licht grösser wird, ohne seine kreisförmige Ge-stalt zu ändern. Wegen der Durchsichtigkeit devHornhaut und der darunter befindlichen wässerigenFeuchtigkeit ist der Regenbogen von aussen sichtbar,und giebt wegen seiner mannigfaltigen Farben den?Auge seine äussere Schönheit.
14 ?. §-
Bey der bisher beschriebenen Einrichtung desAuges hat dasselbe viele Ähnlichkeit mit einem fin-stern Zimmer, in welchem das durch ein linsenför-miges Glas hineinfallende'Licht von den draussen be-findlichen Gegenständen die Bilder darstellet. Licht-strahlen, die aus einem Punct k der Augenaxe, odereinem Punet <^in der Nähe derselben, auf die Horn-haut fallen, werden in der wässerigen Feuchtigkeit,die, wie man gewöhnlich annimmt, mit der Horn-hagt das Lickt auf gleiche Art bricht, in eine solcheZ 4 Lage
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