358 Die PhötomeLrie.
7 zu, wo diese anfängt die Hornhaut zu heissen. Andieser Gränze verläßt die Aderhaut den Umfang desAugapfels, wendet sich gegen 6 und l) zu nach deminnern des Auges, wird daselbst zu einer ringförmi-gen Einfassung der Krystallinse, und heißt alsdenndas ligamemnin ciliare : eben dies Ligament hängtferner mit einer aus der zartesten ungemein durchsich-tigen Haut bestehenden Capsel zusammen, worin dieLinse liegt. Die innerste Haut des Auges, welchewiederum an der innern Flache der Aderhaut allent-halben anschließt, heißt die Netzhaut (retinal, siefangt beym Gesichtsnerven an, und ist vielleicht einTheil desselben, derbeylvl anfängk, sich nach allenSeiten an der innern Flache des Auges unter demNahmen der Nehhaut auszubreiten.
Der innere Raum des Augapfels ist zwischen derLinse und der Hornhaut mit der wässer ichren, derübrige Raum hinter der Linse mit der glasartigenFeuchtigkeit angefüllt. Die wässerige heißt des-wegen so, weil sie das Licht wie gemeines Wasserbricht: übrigens ist sie sehr durchsichtig, von Ge-schmack ein wenig salzig, und hat keinen Geruch.Die glasartige Feuchtigkeit ist mit sehr vielen zartenGefäßchen durchwebt, die sie eurem Gallert ähnlichmachen, wiewohl die fiüßige Masse selbst, welchediese Gefäßchen anfüllet, der wässerigen Feuchtigkeitin allem ähnlich auch mit ihr fast von einerley Dich-tigkeit ist, und das Licht eben so wie gemeines Wasserbricht.
i44. §.
, c> r Der Raum vor der Linse, welchen die wässerigeFeuchtigkeit einnimmt, wird durch ein besondres mitder Aderhaut zusammenhängendes Häutchen
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