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3 (1780) Die optischen Wissenschaften
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Die Phokometrie.

schnittslinie Lkk der beyden vorigen parallel liegt, soschließen alle drey,zusammen einen dreyseitigen pris-matischen Raum ein, die Ebene der Brechung K68ist auf den Seitenlinien und Seitenflächen des Prismasenkrecht, und der Winkel x zwischen den beyden bre-chenden Seitenflächen heißt alsdenn der dreckendeWinkel des Prisma. Wenn ein Sonnenstrahlist, den man in ein finsteres Zimmer fallen läßt, sokann man ihn mit dem Prisma, wenn es aus Glasoder einer andern durchsichtigen Maste verfertiget ist,in der Lage auffangen, daß die Seitenlinien desPrisma wagrecht und zugleich auf der Verkicalflächedurch den Sonnenstrahl senkrecht sind; alsdenn istdiese Verticalfläche die Ebene der Brechung. Anbeyden Enden, da wo das Priftna seine Grundflä-chen hätte, wird es mit cylindrischen Zapfen verse-hen, deren gemeinschaftliche Ape mit den Seitenli-nien des Prisma parallel ist, damit man diese unter-stützen, und so das ganze Prisma um seine horizon-tale Axe umdrehen könne.

Wird der Strahl ^8 mit der Seitenfläche Lksenkrecht aufgefangen, so ist « und /Z o, also -/ x und 6nF ^ im x. Weil nun 6n F nicht grös-ser als i werden kann, so wird erfoderk, daß 6ns

< sey, wenn der auf Lk senkrecht fallende

Strahl, der also durch L? ungebrochen durchgehet,jn der Ebene L6 gebrochen werden soll. Beym glä-sernen Prisma muß also 6ns die Zahl nicht über-kreffen, und der brechende Winkel s nicht mehr als40° 10^ fassen: widrigenfalls wird das senkrechtauf L6 fallende Licht nicht durchs Prisma hindurch

wieder

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