Der H. Abschnitt. szr
darf es dessen nur, daß die Spiegelfläche sich von «nach j3 erstrecke, um ab aus O ganz zu übersehen,der übrige Theil der Spiegelfläche trägt dazu nichtsKey. »
Wenn /tk die ganze Höhe einer Person ist, die 55ihr Bild in dem vertical stehenden Spiegel LI) be-kiA.trachtet, und O für den Mittelpunkt des Sterns imAuge angenommen wird, so sind Oa, Ol-, die Schen-kel des Sehewinkels, unter welchem das Bild deinAuge erscheint. Diese schneiden die Spiegelfläche inund /?, also wird nur die Höhe xm des Spiegelserfordert, damit man sich ganz darin sehen könne.Weil nun, wenn der Spiegel vertical steht, dasBild ab mit der Spiegelfläche, mithin auch /mr mitab parallel ist, so hat man Xa : t^L — Oa : Omab:/?M, und -^a: ^ 2 : r, mithin ab : FM« —
2 :1 und pm — ^ab — Demnach muß der
Spiegel halb so hoch und halb so breit seyn, als derK örper einer Person ist, die sich nach ihrer Höhe unhBreite ganz darin sehen soll.
42. §.
Wenn zwey ebene Spiegelflächen unter einemsolchen Winkel, der kleiner als 180° ist, gegen ein-ander geneigt sind, so bildet sich ein Object, das zwi-schen beyden befindlich ist, auch in beyden ab. Wennalsdenn die von dem einen dieser Spiegel zurückge-rvorfensn Strahlen auf den andern fallen können, somachen sie bey der Zurückstrahlung im zweyten Spie-gel ein neues Bild. Können die so vom zweyten zu-rück gehenden Strahlen wieder auf den ersten fallen,so bringt die Zurückstrahlung ein drittes Bild zuwege,welches im ersten Spiegel das zwcyte ist. Es hangt
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