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3 (1780) Die optischen Wissenschaften
Entstehung
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221
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Der I. Abschnitt. 22 r

Bey einerlei) Höhe der Lichtflamme

über dem Tisch und einerley Entfernung 2 ^ XI istdie Erleuchtung einerley. Wenn also mit dem Halb-messer um den Mittelpunkt A ein Kreis ver-zeichnet wird, und aus demselben Mittelpunkt ein an-drer Kreis mit dem Halbmesser der den vorigennur um eine unendlich kleine Differenz übertrist, soerhellet, daß der Ring zwischen beyden Kreisen,gleich-förmig erleuchtet sey.

Weun 2 einerley bleibk, so ändert sich die aufden Ring fallende Erleuchtung, wenn die Höhegeändert wird. Verschwindet n, so verschwindetauch die Erleuchtung, und eben das erfolgt, wennoc unendlich groß wird. Am grösten ist die Erleuch-tung, wenn 4 4,/^ wird, oder

wenn trmAAkvlL 1lN45° ist, und das giebt n0,7071068 . 2. Stehet demnach die Lichtflammeüber der Mitte eines kreisrunden Tisches, dessenHalbmesser 2 ist, um die Höhe 2 ^ ^ erhaben, sofällt auf den äußersten Rand die gröste Erleuchtung,die eine grade über der Mitte befindliche Lichtflammedahin senden kann, und alle übrige mit dem Randeconcentrische Ringe sind noch stärker erleuchtet. Wennalso die auf den äußersten Rand fallende Erleuchtungnoch so groß ist, als man sie nöthig hat, um ohneBeschwerde dabey seine Augen zu gebrauchen; so wirdum so mehr die Erleuchtung, welche auf die übrigenStellen fällt, dazu hinlänglich seyn, und die Er-leuchtung ist auf solche Art am besten über dem Tischvertheilt.

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