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3 (1780) Die optischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
198
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Die Photometrie.

ge wird gefunden, wenn man die Grösse der Erleuchttnrrg, mit dem Quadratinhalt der erleuchteten Flächemultipliciret. Wenn die unendlich kleine Ebene ineben der Entfernung ch? das Licht senkrecht auffienge

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so wäre die senkrechte Erleuchtung-b,,

und diese verhält sich, wenn alles übrige einer-ley ist, zur schiefen Erleuchtung, wie der gan-ze Sinus zuin Sinus des Einfallswinkels.

12 . §.

Wenn die Flamme einer angczündeten Kegevder Lampe ihr Licht umher strahlet, so gelten die be-wiesenen Sätze nur für jeden einzelnen Punct odereigentlich für jedes einzelne körperliche Element derFlamme: und wenn man die von ihr herrührendeErleuchtung einer Fläche suchen wollte, so müsteman für jeden Punct, oder für jedes Element derFlamme die Rechnung besonders anstellen. DieSumme der Erleuchtungen, welche von allen Ele-menten zusammen herrühren, wäre alsdenn die ge-suchte Erleuchtung. Für jedes Element der erleuch-teten Ebene würde jeder Punct der Lichtflamme einenandern Abstand, lind die von demselben ausgehendenStrahlen einen andern Einfallswinkel haben. Weilindessen die Lichtflamme nie sonderlich groß ist, sskann man sie selbst als einen physischen Punct betrach-ten; oder, welches einerley ist, man kann die Rech-nung so anstelle», als wenn alle Elemente der Flam-me etwa in ihrer Mitte in einem einzigen Punct bey-sammen wären. Dies heißt annehmen, daß alleElemente der Flamme von einerley Element der er-leuch-