184 Erste Gründe der Perspectiv.
man die dazu gehörige perspektivische Vertiefung aufder Tafel nach ihrer Lage und Länge, wenn derHülfspunct / schon gefunden ist, wiederum auf fol-gende Art zeichnen. Man nehme 17? — I) eolecchcnty, und ziehe /p. Ferner nehme man tX —und ziehe Xx mit parallel, so ist der WinkeltXx — denn er ist — r^/. Weiter nehme Manziehe /?r, nehme X? — X auf der Grund-linie von so vielen Fussen, als die Länge der Vertie-fung ausmachen sollen, und ziehe die Durchschnitts-linie mit parallel, so ist Xx die gesuchte per.spectivische Vertiefung.
Der Punct/) ist wiederum als der reducirte Ver-^» einigungspunct aller mit Xx perspectivisch parallelen
l! Linien zu betrachten, da eigentlich der wahre Verei-
U Uigungspunct unendlich weit entlegen ist. Wenn
, man die Horizontallinie im Verhältniß der Tangen-
ten für den Halbmesser — O»-— O colecch, wel-chen man gebraucht hat, den Hülfspunct zu finden,
! f ,, r jn Grade eintheilt, so dient selbige für die ortho-
!! M graphischen Projektionen ebener gegen die Tafel ge-
!" ueigker Figuren als Transporteur.
m. §.
Soll die orthographisch perspektivische Zeichnungauf der Tafel von mehrern Figuren in verschiedenenEbenen Bilder enthalten; so nimmt man eine vondiesen Ebenen für den Haupt - Horizont an. Manbehält den einmahl angenommenen Hauptaugenpunct^8-X, mit der reducirten Entfernung des Auges XO -O ein für allemahl bey; so haben alle mit dem Haupt-Horizont parallele Ebenen einerley reducirte Gränz-tinic, und einerley Hülfspunct 6. Wenn alödenn
das