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3 (1780) Die optischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
173
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Der VH. Abschnitt. 17z

Dey 7lbbildung einer einzigen Sache für sich alleinist beynahe alles willkührlich, wie man ans demDenspiel des in der 45 Figur gezeichneten vierecktenGefasses abnehmen kann.

Man zieht Av, welches die Seitenlinie ist, die 45ganz ins Auge fallen soll, mit der Horizontallinie pa-xj^.rallel, giebt ihr die gehörige Lange nach dem anae-nommenen natürlichen Maaßstabe, und nach ebendemselben zeichnet man auch die Höhe Aa

Der anliegenden Seitenlinie All giebt man eine sol-che Lage, daß sie nicht allein hinlänglich ins Augefalle, sondern auch die obere Oefnung des Gesuchesauseinander gesetzt erscheine, und kein zu sehr ver-zogenes Viereck vorstelle: in solcher Absicht kann derWinkel Alllb ll.Ab ^ zwischen 42 und 50Graden genommen werden. Ferner kann man derSeitenlinie Ali ihre Länge ebenfalls nach einem will-kührlich gewählten Maaßstabe geben, dessen Abthei-lungen eben so groß, grösser oder kleiner seyn können,als die Abtheilungen des für Al) gebrauchten Maaß-stabes, nachdem man will, daß All länger oder kürzerund mit All zugleich die obere Oefnung des Gefastesweiter oder enger erscheinen soll. Ueber dem Paral-lelogramm AllLO als der Grundstäche werden ausallen Mittelpuncten die perspektivischen Höhen nachdem für Av gebrauchten Maaßstabe insgesammtgleich groß senkrecht aufgerichtet, so giebt sich dieobere Oefnung von selbst.

98. §.

Wenn die Lange des geometrischen Maassesund des für All gebrauchten perspektivischen Maasses A gesetzt wird, so ist A . lau§« Lee und

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