i6o Erste Gründe der Perspectiv.
den stehe das Prisma LXL Man ziehe ^L, Xo,XL, und KL, KD, KID; so geben sich die Durch-schnittspuncte e,. §, /, mithin würde Le^/L hxxSchatten seyn, wenn XK oder arich ?(^ allein leuch-tend wäre. Weiter ziehe man DL, DO, DL, undOL, CD, O.Vl, so geben sich die Durchschnittspunctex, -v, imd der Schatten Lx-/^L, für den Fachwenn die Erleuchtung allein von OD oder Os) käme.Der beyden Schatten gemeinschaftliche Raumist der Kernschatten. Man könnte nemlich für jedeverticale Linie zwischen Xk und OD in der Thür-oderFensteröfnung eben so einen Schatten finden, diesewürden alle zwischen den Granzen L/ und Le liegen,und alle würden den Raum Le^L gemein haben:mithin kann kein Punct der Thür - oder Fensteröf-nung dayin scheinen. Hat man richtig gezeichnet,so muß L-/ mit XD und KO perspektivisch parallelseyn, und eben so ex und /X. Denn KO liegt in einerhorizontalen Ebene, und KO, eben so wie KO,ex, und KO, /-v,' sind Schnitte zweyer horizontalenEbenen mit einer dritten.
L>2. tz.
Weil jede Mauer einige Dicke hak, so muß manbey jeder Thür - und Fensteröfnung die'innere Üef-nung von der änssern unterscheidet«, wie auch obenim 4z. §. schon bemerkt ist. Durch die äussere Oes-nung fallt eigentlich das Licht ins Zimmer hinein: we-gen der Dicke der Mauer aber kann sich nicht allesdurch diese äussere Oefnung ins Zimmer hinein fal-lende Licht überall im Zimmer ausbreiten. Wennin das Zimmer, was die z6 Figur vorstellt, dasTageslicht durch die Fensteröfnung hineinscheint, so sind !?(H, /», tiur für diejenigen Gegen-stände
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