Druckschrift 
3 (1780) Die optischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
157
Einzelbild herunterladen
 

Der VI. Abschnitt. 157

^60«,

MG«

linie des Auges zusammen laufen. Daraus folgtdemnach ebenfalls, daß KL in 6 laufen müsse.

78 . §.

Der Azimuthalwinkel der Sonne KOL « isthier linker Dand der Ebene des Auges, und kleiner-- als 90 Grad angenommen: daher giebt es ein rvirksliebes Bild der Sonne auf der Tafel. Wenn bey7chAl,,>, einerlei) Höhe /-Z der Azimuthalwinkel « KOL derSonne wachst, so rückt 6 weiter von K weg, undZ ^ KL drehet sich gegen KK. Wird « 5,0°, so wird^ KL unendlich groß, und KL fallt in die mit der Ho-

7. rizontallinie des Auges parallele Lage LK. 2 luf der^1») Tafel giebt es nun kein Bild der Sonne mehr, weilt-'M ^ Mittelpunkt der Sonne nun in der Ebene derTafxl Wenn «KO-)/über 90° wachst, so

WM fäll: der Linie O-/ Durchschnittspunct mit der HorsiLld zontallinie des Auges in §. K^ I) wnZ « ist ne-fD.» gativ, und wenn man M ZO ö lec« nimmt,fe> muß man an den Winkel /Z nicht ober-halb, sondern unterhalb der Horizontallinie des Luges

zeichnen, damit O lec« rrmo/Z ebenfalls ne-M dik gativ werde. Nun ist § als das geometrische BildIlle lch der Sonne anzusehen, der Schatten hat die Lage vonMl 8!» k nach F, und wenn man Hr ziehet, so giebt dieserje dM Linie Durchschnitt mit die Lange des Schattens kr.

Wik- Bey der Zeichnung des Schattens, den von derSonne erleuchtete Gegenstände werfen, verhalt mansich übrigens eben so wie bey der Zeichnung des^ Schattens, wenn die Erleuchtung von einer Licht-LM stamme herrührt. Man betrachtet die Sonne, eben

s-