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3 (1780) Die optischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
156
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i Z6 Erste Gründe der Perspectiv.

77 - §.

^ 7 Das Bild 5 des Mittelpuncts der Sonnej.'ib ist auf der verrical stehenden Tafel gegeben,^ oder auch nact) 2lnleitung des ry. gefun-den; die Zeichnung stellet einen horizontalenProfpect vor, und ^ ist das Bild einer demSonnenlicht ausgeseyten vercicalen Lime:man soll das Bild ihres Schattens zeichnen.

Aust. Aus dem Bilde 8 des Mittelpuncts derSonne ziehe man 86 auf der Horizontallinie des Au-ges senkrecht, hiernachst aber 8/^ und 66, die cin-ander in 6 schneiden, so ist 66 der Schatten.

Beweis- Degen der sehr grossen Entsernunzder Sonne von der Erde, liegt das Bild des PunctS,worin eine von 8 lokhrecht herab gelassene Linie dieFundamentalebene treffen würde, in der Horizontal-linie des Auges. (19. H.) Also ist 86 das Tildeiner vom Mittelpunck der Sonne auf die Fundamen-talebene senkrecht herab gelassenen Linie, 6 ist als derHülfspunck anzusehen, und so ist diese Aufgabe nurein besonderer Fall der Ausgabe des 75 H.

Man stelle sich die Ebene 1 VW horizontal, dieTafel aber vertical vor; ferner sey V die Stelle loth-recht unter dem Auge, die in der 28 Figur mit 8 be-zeichnet war, und 8VW sey die Verticalflache durchsAuge und den Mittelpunkt der Sonne: ' in der 2 8lenFigur ist es 0 H^ 18 ) so ist W6 das Bild von VWhinter der Tafel ins unendliche verlängert. Mit die-ser Ebene 8VW ist die Ebene 8^V6 wegen der sehrgrossen Entfernung der Sonne parallel; also sindVW und der durch 66 abgebildete Schatten parallel,und ihre Bilder WO, 66, müssen in der Horizontal-linie

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