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3 (1780) Die optischen Wissenschaften
Entstehung
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155
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Der VI. Abschnitt.

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Ebene herabgelaffenen Linien diese Ebene treffen, vonden praktischen Schriftstellern als Hülfspuncre an-gesehen werden.

76. §.

Zur Probe, wie man diese Regeln in solchenFällen anwendet, wenn die Lage der Spitzen undEcken oder andrer merkwürdiger Puncte des Körpers,der den Schatten wirft, leicht zu erkennen sind, undvon denselben die senkrechten Linien auf die beschatteteEbene leicht herab gelassen werden können, ist in derz6sten Figur ein auf dem Fußboden des abgebildetcnZimmers stehendes Prisma, auch darneben seitwärtseine Pyramide gezeichnet. Wenn manungleichen x«, -r-/, -ve, zieh-t, und bis zum Zusam-menstößen in 77, <?, verlängert, so kann man den

Schatten /Z^a-s' des Prismen zeichnen. Ferner läßtman aus der Spitze § der Pyramide §/r lokhrecht her-ab , ziehet XZ- und ; so würden beyde einander inr schneiden, und dahin würde auf dem horizontalenVoden der Schatten der Spitze § fallen, wenn dieverticale Wand IllckOL nicht da wäre. Weil aber/ck die Grundlinie lllck der Wand in 8 schneidet, sorichte man 8t lothrecht aus bis an so ist t der

Schatten, den § auf die Wand wirft. Ziehet mannoch «L und / 7 r, die lllck in r- und § schneiden, hier-nächst aber - t und rt, so ist der völlige Schatten derPyramide gezeichnet. Dabey ist für den Zeichnernoch zu beobachten, daß da, wo Licht und Schattenaneinander gränzen, der volle Schatten mit einemHalbschatten umgeben sey, weil die Lichtflammewirklich einige Größe hat: deßwegen muß dieGränze des Schattens nicht völlig scharf abgeschnit-ten gezeichnet werde»?,

, 77 -§-