IZ4 Erste Gründe der Perspectiv.
75. §-
Die Stelle des leuchtenden und dunkle»puncrs ist gegeben, inan soll den Schauendes letzter» auf einer Ebene, deren Lage be-kannt ist, zeichnen.
Aust. Von beyden Puncten ziehe man auf die ge-gebene Ebene senkrechte grade Linien: weil diese pa-rallel sind, mithin in einerlei) Ebene liegen, so liegenauch die beyden Puncte, worin sie die gegebene Ebenetreffen, zugleich in jener Ebene, also mit dem leuch-tenden und dunklen Punct in einer Ebene. Manziehe also durch jene beyden Puncte sowohl als auchdurch diese eine grade Linie, so ist beyder Durch-schnittSpunct der gesuchte Schatten.
^6 Die g6ste Figur stellet den innern Raum einesZimmers vor, wovon der Boden nebst der Decke ho-rizontal ist, die drey verticalen Seitenwände abereinander senkrecht schneiden. In -v befindet sich dieLichtflamme, in « aber ein dunkler Punct, der sei-nen Schatten aus den wag-echten Boden wint. Weildie Stelle beyder Puncte im Zimmer als bekannt an-genommen wird, so kennt man die Entfernungen
und shch dieser Puncte von der Ebene des Auges,und kann demnach und ldch ziehen, hiernächstaber die verticalen Linien «/Z, herab lasten.Wenn alsdenn und x« gezogen werden, die sichin 7r schneiden, so ist v der Schatten von «.
Für Puncte, die eine solche Stelle hätten, daß ihrSchatten auf eine von den Wanden des Zimmersfallen könnte, würde man eben so xu aus die WandLb'6hl, auf senkrecht setzen müssen; unddaher kommt es, daß die Puncte u, N, wohindie von der Lichtflamme senkrecht auf die beschattete
Ebene