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3 (1780) Die optischen Wissenschaften
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144
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144 Erste Gründe der Perspectiv.

diene. Man ziehe die Grundlinie AL, und theilesie in gleiche Theile ein, die hier Fusse bedeuten sollen.Den Fußpunet L des Auges kann man auf derselbenzwar willkührlich annehmen, jedoch wird man vonselbst ermessen, daß es rakhsam sey, die Stelle desAuges so anzunehmen, wie erfoderk wird, wenn dieseitwärts liegenden Gegenstände soviel thunlich deut-lich ins Auge fallen sollen. Diesemnach sey 'l'k diekiiiie des Auges, und das Auge stehe i 8 Fuß hochüber dein Horizont: so muß l'k 7 8 Fuß hoch ge-nommen werden, und k ist der Augenpuuct, durchwelchen man die Gränzlinie Vk des Horizonts mitder Grundlinie Lk parallel ziehet. Das Auge sey68 Fuß weit von der Tafel entfernt, also theile mandie Gränzlinie KV auf Heyden Seiten des Augen-puncts für den Halbmesser KV 68 Fuß gehörig inGrade ein. Die Ecke des Hauses !> sey 5 0 Fuß vonder Ebene des Auges entfernt, und die halbe Breitesey 14 Fuß. Aus k ziehe man Kl. in den Augen-punkt, und wenn die länge des Hauses ;6 Fuß be-tragen soll, so zähle man von k nach 8 g6 Fuß, undziehe V8, welche KL in L schneidet, so ist KL z6vertiefte Fusse lang. Die Wand über KL sey zo Fußund das ganze Haus 5-2 Fuß hoch: so muß man ausK eine go Fuß hohe, aus aber eine 50 Fuß hoheVerticallinie aufrichten. Jene sey Kh, diese -V-, so !ist a die Spitze des Giebels. Aus a und ü ziehe man ^grade stnien in den Augenpuuct, richte aus L eine §Verticallinie auf, welche ük in c schneidet, und ziehealsdenn e// mit üa parallel, so giebt sich die Dachfläche«Seal und die Wand KLeü.

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