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3 (1780) Die optischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
143
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Der V. Abschnitt. 14z

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Beweis. Wenn man lAbl mit perspecti-visch parallel ziehet, so muß lVlbl nach laufen: dennalle im Horizont mit AL parallele Linien lausen in /,zusammen, und eben den Vereinigungspunct habenauch alle übrige mit parallele Linien. Wenn manferner M mit perspeckivisch parallel ziehet, somuß aus demselben Grunde M nach m lausen. Dem-nach liegen und M in der Gränzlini der EbeneDE.

Die gegen den Horizont geneigte Ebene EAb/lschneidet die Neigungsebene LK6win Am senkrecht:also liegt der Vereinigungspunct aller auf senk-rechten graden Linien in der Granzlinie?(^der Nei-gungsebene um 90° von W entfernt. (6i. ^.) Wrnnman demnach 90 Grade von M nach also von »rnach ^ soviele Grade zahlt, als die Ergänzung desNeigungswinkels A zu 90° saßet; so ist ^der Vereinigungspunct aller auf L/Xm senkrechtergrader Linien, und eben der Punct,/ liegt in der zurEbene gehörigen Linie des Auges, die auf ihrerGränzlinie senkrecht ist. Demnach muß in -- aufsenkrecht seyn, und daraus erhellet die Richtigkeitder zweyten Auflösung.

64. §.

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Wenn alle Abmessungen des in der g9sten Figurlinker Hand der Ebene des Auges abgebildeten Hau-ses als bekannt angenommen werden; so kann mansich bey der Zeichnung selbst an die folgenden Vor-schriften halten, die um deswillen nun etwas um-ständlicher aus einander geseht werden müssen, damitdie ganze VIl. Kupfertafel als ein Beyspiel zur Er-täutemng der bisher vorgetragenen allgemeinen Lehren

diene;