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3 (1780) Die optischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
139
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Dev IV. Abschnitt. 139

der Punkt ^ liegt nun in der Ebene Or/?, die durchO in der Entfernung 60 mit ^8 parallel ist:

(48. §.) also liegt Odö mithin auch »in der EbeneO-7?. Aber» liegt zugleich in der Talel, mithin inder Granzlinie worin die Ebene und die Ta-fel einander schneiden.

Demnach ist in der z 5 Figur die durch /» abge- g;bildete Höhe der Höhe des Auges über der durch L!A- lli§.abgebildeten Ebene gleich. Wenn ferner O» mit8X in Xl und O,/ mit eben der Granzlinie in zusam-men stößt; so ist b.di im geometrischen Maaß so lang,als im perspektivischen Maaß, oder I^di ist derwahren Höhe des Auges über der durch L1W abge-bildeken Ebene gleich. Eben diese Höhe ist--t iin^ (49. §.) (g;. Fig.) Wird also

in eben soviele gleiche Theile getheilek, als in dieserHöhe Fuße enthalten sind, so theilen die aus o, bisan die Theilungspuncte gezogenen Durchschnittslinienyuch /rr in perspektivische Fuße ein.

Auf der Granzlinie wird vermittelst eben dieserDurchschnittölinien zugleich >rr in eben soviele gleicheTheile getheilt: und umgekehrt, durch die auslaufenden Durchschnittölinien, welche in gleicheTheile theilen, wird in eben soviele gleiche Theilegetheilt. Diesemnach theilt man auch /,/. in perspekti-vische Fuße, wenn man auf der Granzlinie xrr iwsoviele gleiche Theile eintheilt, als die Höhe des Au-ges über der durch LIM abgebildeten Ebene auöma-chen, und aus den Theilungspuncten Durchschnitts-linien nach O, ziehet.