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3 (1780) Die optischen Wissenschaften
Entstehung
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' Der H. Abschnitt.

um den Abstand F von der Tafel entfernt ist; fo istdas Verhältniß eines jeden Paars gleichnahmigerSeiten oder Diagonallinien der Figur und des Bildes^rch, 1) -l- : l). Allst) ist eben dies das VerhältnißAn- der Halbmesser der abzubildenden Figur und des Bil-dlich des, wenn jene ein Kreis ist. Diefemnach sind dieperspektivischen Rlithen oder Fusse auf den BildernÜHLch aller Figuren, die in einer mit der Tafel parallelen

AchU Ebene liegen, gleich groß, und der Maaßstab dazu ist

Wich der Maaßstab des geometrischen GreuidrisscS in dem

'Ejr- Verhältniß O -st ^ : I) verjüngt, Zn eben diesem

Ä mi Verhältniß verjüngt sich der Maasstab zu den per-

Ä,«- spectivischen Höhen, (15 -17 §.) weil die lokhrechtenL M Höhen mit der verticalstehendcn Tafel parallel sind.

5 N, 41- H.

1« Diesem bisher vorgetragencn Gründen gemäßi>M kann man schon die bekanntesten Arten der geometri-

> M Ä schen Körper sehr leicht in solchen Lagen zeichnen, in

lL W den sie wenigstens einige ebene auf der Tafel oder dem

nM Horizont senkrechte, oder damit parallele Seiteuflä-

stM chen haben. Dabey kommen die zwey Fälle vor, daß

M man entweder annimmt, das Auge betrachte den Kör-

per von aussen, oder es befinde sich im inncrn hohlenRaum desselben, und betrachte die Seitenflächen des-selben , die ihn umgeben, wie wenn der innere RaumM eines Zimmers perspektivisch abgebildet werden sollte,

chid! Gewöhnlich wird alödenn die Maxime beobachtet,

s-H daß man nur diejenigen Seitenflächen in die Zeich-

xj- l'i nung bringt, welche das Auge auf einmahl übersehen

kann. Betrachtet das Auge den Körper von aussen,

,Dich so zeichnet man nur die dem Auge zugekehrten Seiten-

§,l!N flächen, es wäre denn, daß man den Körper als

,s si durchsichtig vorstellen wollte. Zn der zz Figur ist

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