irr Erste Gründe der Perspectiv.
Z5>. §-
Zwey und mehr parallele Ebenen, wenn sie dieTafel in A'L, LL, senkrecht schneiden, haben einerleyGränzlinie, ihre Grundlinien Al, LL, sind parallel,und mit denselben lauft die Gränzlinie durch den Au-genpunkt L parallel. Wenn ferner AL die Durch-schniktSlinie der Tafel mit einer solchen Ebene vorstelit,die beydes zugleich vertical und auf der Tafel senkrechtist, so ist AL vertical, und mit der Linie des Auges lv'l?parallel. Wie nun AL dieser Ebene Grundlinie ist; sofallt ihre Gränzlinie mit der Linie des Auges Kl zu-sammen. Zn der zzsten Figur sind LA 8 A undLLK 6 die Bilder zweyer horizontalen Rechtecke, wo-von das eine um die Höhe AL höher als das andreliegt. Die Seitenlinien A Ich Lk, liegen in der Tüfel,und A 6 , LA, LL, L 6 , laufen in den Augenpunkt.Zn der Ebene des Rechtecks LAHA ist noch ein andresin-L gezeichnet, das mit der Winkelspihe a an dieTafel stösst, und die Seitenlinien ao, /-L, sind gegendie Tafel unter den, Winkel von 60 Graden geneigt.Eben so ist in der darüber liegenden Ebene LLK 6auch das Rechteck gezeichnet, dessen Winkelspihec in der Tafel liegt.
4°. §.
Das Bild einer ebenen Figur, die mir derTafel parallel liegt, ist der Figur selbst ähnlich:denn es ist dieDurchschnittssigur der optischen Strah-lenpyramide, wozu die abzubildende Figur als eineGrundfläche gehört, und die schneidende Ebene istdie mit dieser Grundfläche parallele Tafel. Demnachfolgt dieser Sah aus dem g 2 6 sten und g 4 >. §. derGeometrie. Wenn also die Figur gradlmicht, und