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3 (1780) Die optischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
117
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Der H. Abschnitt. n?

^ ^schreiben, welche die dadurch abgebildeten Winkelfassen, die der perspektivische Winkelmesser, oder dieji Verhaltniß der Tangenten eingetheilte Horizontal-' M U ^ unmittelbar anzeigt. Den perspektivischen Linienkann man eben die Lange in Ruthen oder Fussen auö-gedruckt beylegcn, welche die dadurch abgebildctenjjnien haben, und ihre Lange kann man aus der ingleiche Theile eingetheilten Grundlinie unmittelbarL messen.

ZZ- §.

ÄchitL Es fehlt gar nicht, daß derjenige, welcher sichdie bisherigen Lehren recht bekannt und geläufig ge-chioK macht hak, nicht mit ungemein leichter Mühe jedehorizontal liegende gradlinichte Figur auf der Tafelperspektivisch zeichnen könne, wenn alle ihre Seiten-linien und Winkel gegeben sind, auch überdem dieHM Entfernung nur eines ihrer Winkelpuncte von derjkwü« Tafel und von der Verticalflache des Auges, nebstkilMk der Lage einer durch diesen Punkt laufenden Seiten-^7 linie gegen die Tafel oder die Verticalflache des Auges,ssö« Wer in der Geometrie geübt ist, weiß, daß jedes W gradlinichte Figur durch Diagonallinien in Drsyeckegecheilt werden könne; daß aus den Seiten und Win-keln der Figur auch die Diagonallinien nebst den Win-keln, welche die Diagonallinien unter sich und mit^ ^ den Seitenlinien der Figur entschließen, gefundenwerden können; daß hinwiederum jede gradlinichteFigur sich aus Dreyecken zusammen sehen lasse, mit-. ^ hin die ganze Figur, wenn nur eine Seitenlinie gege-ben ist, allein vermittelst der Winkel gezeichnet wer-" ^ den könne, welche die Seitenlinien unter sich und mitden Diagonallinien einschliessen. Demnach kann^ ^ man das Bild der Figur auf der Tafel eben so leicht^ - H Z seich-