Druckschrift 
3 (1780) Die optischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
114
Einzelbild herunterladen
 

114 Erste Gründe der Perspectiv.

so ziehe man Ak nach Vorschrift des 24. §. Alsdennliegen zwischen K und ? auf der Horizontallinie desAuges soviele Grade, als ein Winkel 90 qfasset, und wenn KO nach Vorschrift des 2;.

4) genommen ist, so hat man or Ocolec»,. Alsotrage man O? aus ? nach und nehme auf derGrundlinie von sovielcn Fussen, als die fangeder abzubildenden Vertiefung ausmachen, ziehe hier-nächst die Durchfchnittslinie/XL, so schneidet selbigedie gesuchte perspektivische Vertiefung auf X? ab.

Es ist nemlich : AO 1'/°: ss/, und?/X-sAO : AL n?/ -j- /r/: A/. Weil nun ^0 sovieleFusse lang genommen ist, als die abzubildende Vertie-fung hinter der Tafel fassen soll; so ist v coss^

4. Ak: A/, und A/

^ii!<

HM

Kid

I) cosecr/ss-äk'

go. §.

Der Punct ? ist für die Bilder aller unter demWinkel »1 geneigten Parallellinien, was der Augen-punkt K für die auf der Tafel senkrechten Linien warstund die Zeichnung der schrägen Vertiefung bleibt derim i z. §. gewiesenen Zeichnung der senkrechten Ver-tiefung völlig ähnlich. Statt der senkrechten Distanzdes Auges von der Tafel wird nun der Abstand desAuges von dem Vereinigungspunct k gebraucht.Demnach kann man auch H/auf völlig ähnliche Anin vertiefte Fusse thcilen, wie inan sich im 14.bey Einteilung der senkrechten perspektivischen Ver-tiefungen verhielte. Nachdem nemlich AO in geo-metrische Fusse getheilt ist, ziehet man aus /X Durchschmktslinien nach den Theilungspuncten in AO, ftheilen selbige in vertiefte Fusse.

sch«!

»> Ä