n2 Erste Gründe der Perspectiv.
soviele Grade liegen, als der Winkel ^8b fassen soll,und ziehe 6/?, so ist 8/, das Bild von 8b unbestimmtverlängert. Das Bild der Spitze b muß in beydengraben Linien üc? und 8/, zugleich, also in / liegen,da wo /V? und 6/, einander schneiden: also ist ^8/daö Bild des Dreyecks ^8b.
Weil die Zahl aller Grade auf der Horizontalli-nie zusammen 18 « betragt, und die drey Winkel desDreyecks 8b zusammen eben soviele Grade ausma-chen; so erhellet, daß zwischen /? und //, sovieleGrade liegen müssen, als der Winkel /vb8 fasset, derdurch ss/8 abgebildet wird. Demnach vertritt diein Grade eingetheilte Honzoutallinie für die perspe-ktivisch gezeichneten Winkel aufs vollkommenste dieStelle des Transporteurs. Ist / die Spitze einessolchen Winkels a/ü, so hat man sogleich die Größe ^des dadurch abgebildeten Winkels in Graden, wennman seine Schenkel/-,/ä bis an die Horizontallinienach 8 und/, verlängert, und nachzählt, wieviele Gra-de aus der Horizontallinie zwischen den Schenkeln die-ses Winkels liegen. Diese Schenkel treffen verlän-gert allemahl auch die Grundlinie, wie/« und /-inund 6: alsdenn ist ^8/ das Bild eines Dreyecksüber der Grundlinie ^8, und so stehet man gleich,daß der durch //8 oder a/'ä abgebildete Winkel sovieleGrade fasse, als auf der Horizontallinie zwischen sei-nen Schenkeln liegen. Wenn demnach die Stelleseiner Spitze und die Lage des einen Schenkelsauf der- Tafel schon gegeben ist, so kann man leichtden andern Schenkel ziehen, wenn die Zahl seinerGrade gegeben ist.
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