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3 (1780) Die optischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
110
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7iO Erste Gründe der Perspectiv.

merken, daß K? und ViV in Absicht auf die Vertical-linie Kl" des Auges eine entgegen gesetzte Lage haben,so lange VAk ein spitzer Winkel ist. Für -92° wird K? O 20t») 0, das heißt ? fallt inK, wie ersodert wird. In dem Fall aber, wenn,,grösser als 92° ausfallt, wird Dcor-i negative dasheißt man muß K? auf der andern Seite von K neh-men, also muß in Absicht auf die Verticallinie desAuges nun K? mit VA eine übereinstimmige Lagehaben.

25. §.

Um aufderTafel selbst, welche die Z2 Figur be-sonders vorstellet, mit Vortheil zu zeichnen, wennman nach dem 24 §. das Bild einer graben Linie vongegebener Lage perspectivisch entwerfen soll, dient fol-z2 gende Vorbereitung. Durch den Augenpunct K seyxjo. schon die Horizontallinie und Verticallinie des Augesgezogen, so kann man auf der Horizontallinie an bey-den Seiten von K aus die Tangenten aller Winkelvon bis 92-0 für den Halbmesser OK I) auftra-gen. In solcher Absicht nemlich nehme man auf derVerticallinie KV des Auges KO I), beschreibeaus dem Mittelpunkt O mit dem Halbmesser OK ei-nen Halbkreis, und theile ihn in seine Grade gehörigein. Dabey zahle man die 92 Grade beyder Qua-dranten von K aus nach der Rechten und Linken herum,und ziehe die Halbmesser von O aus durch die Thei-lungspuncte bis an die Horizontallinie, so geben sichaus derselben zu beyden Seiten des Puncts 0 dieTangenten aller Winkel von 0° bis 92° für denHalbmesser OK v.

Uin nun das Bild einer graben Linie zu haben,die um vsn der Tafel, mithin um 62° von derA Del-

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