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3 (1780) Die optischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
108
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Erste Gründe der Verspectiv.

so ist der sinke ro Neigungswinkel gegen dieTafel, bchA aber ihr Neigungswinkel gegen die Ver-ticalflache des )luges. Jener Winkel soll hinführoder Linie b6 Abweichung von der Tafel, dieseraber ihre Abweichung von der Verncalfkachedes Auges heissen. Durchs Auge sey 0 ? mit b6parallel gezogen, und treffe die Ebene der Tafel in ?:so ist ? der Vereinigungöpunct der Bilder aller mitparallelen Linien, (7. §.) und A? ist das Bildvon A6 ins unendliche verlängert. Wenn also einein der Grundfläche mit stO parallel gezogene gradeLinie LI) die Grundlinie in l! trist, so liegt ihr Bildin k?, und beyde Bilder laufen in k zusammen.Weil nun b6, Li), horizontal sind, und O? mit b'6parallel ist; so ist O? horizontal. Ferner sey K derAugenpunet, so ist OK ebenfalls horizontal; folglichliegt die Ebene OI'K horizontal, ihre Durchschnitts-linie K? mit der Tafel ist die Horizontallinie des Au-ges, (5. §.) und in dieser Horizontallinie liegt derVereinigungspunct? der Bilder aller mit ?6 paral-lelen Linien.

2Z. §.

Der Punct? ist für alle Parallellinien b6, Lv,welche gegen die Tafel unter dem Winkel blAk -rgeneigt sind, das, was der Augenpunct K für alleParallellinien in der Fundamentalebene war, welcheauf der Tafel senkrecht sind. Die graben Linien A?,kl? sind perspektivisch parallel, und ihr Verebnigungspunct ? ist das Bild eines unendlich weitentlegenen Pnncts in jeder graben Linie I'O oder 00 ,welche die Fundamentallinie unter dem Winkel blAk 'IAO schneidet. Die Stelle einer solchen

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