^ Der VI. Abschnitt. 8Z
Schattens . cot«, und man könnte dies
die mittlere Lange des Schattens nennen. DieserMittlern Lange des Schattens Ueberschuß über der^ Mtz Schattens ist — tVO (cor« — cot
und bey einerlei) Höhe der Sonne ist der-^ s^be der lothrechtcn Höhe proportional. Wennaber die Höhe dieselbe bleibt, so wachst der be-^ ch merkte Ueberschuß, wenn die Höhe der Sonne« ab-^ nimmt, und wird unendlich groß, wenn «verschwin?
det. Atis den trigonometrischen Tafeln findet man^-llch ccn . ( 0 16') — o, 99 lZH 2 , und eS ist cot 45"
^ r, also cot4;°— cot.45° 16'—o,oo86888nochlO>ikzk,M nicht völlig ^4^. Wenn also chO selbst nicht sehr großist, so ist der Unterscheid beyder Schattenlangen so lan-ge nicht beträchtlich, als die Höhe der Sonne nichttiMinNn unter 4; Grade betragt. Ueberdem wird der Raum'riei imk- zwischen I ) und L noch nicht von der Hälfte der Son-neerleuchtet, wogegen der Raum zwischen U und kvon mehr als der Hälfte der Sonne Licht erhält: die»2LÄ1: Herwegen ist von L nach v der Halbschatten merklichÄMiü dunkler, als von U nach k, rind wenn das Auge die,'hiGk Gränze des vollen Schattens schätzen soll, so wirdzchlÄzt ^ denselben länger schätzen, als er in der That ist,Mt« weil nahe nach 1) hin sehr wenig Licht kommt.
'' Wenn also nicht andre Gründe vielleicht ein schärfe-
res Verfahren erfodern, so kann man in solchen Fäl-len die mittlere Länge des Schattens für die Schat-^ tenlänge selbst annehmen.
76. §.
Wenn der verlängerte Sonnenstrahl 8L, wel- 26chke der Voraussetzung im 74. §. gemäß in einer ver- diz.ticalen Ebene durch AL liegt, die Ebene kkl. in ll
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6 Z
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