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3 (1780) Die optischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
83
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Der VI. Abschnitt. 8z

i) Jeder Schatten, den ein dem SonnenlichtI ausgesetzter dunkler Körper auf eine Ebene wirft, istmi« / ^ mit einem Halbschatten umgeben.

'"»»M 2) Dieser Halbschatten verursacht, daß die ei-

Zeitliche Granze des vollen Schattens nicht recht ge-- nau kenntlich seyn kann, weil der Halbschatten vonk'ct» beo Stanze des vollen Schattens bis zur Granze dervölligen Erleuchtung allmählig Heller wird, und sichauf der einen Seite im vollen Schatten , auf der an-dern Seite im vollen Licht allmählig verliert. ^

« z) Je naher der undurchsichtige Körper der Ebeneist, die den Schatten auffägt, desto scharfer unker-scheiden sich Licht und Schatten von einander: jeweiter aber der undurchsichtige Körper von der Ebenef entfernt ist, desto mehr breitet sich der Halbschattenaus, und desto kleiner wird der volle Schatten. Wenndes undurchsichtigen Körpers Entfernung von der Stel-le der Ebene, wohinder Schatten fallt, mehr dennechck,-' 215 mahl grösser ist, als des Körpers gröster Durch-« messer in einer Ebene, die durch den Mittelpunkt derfkiMr Grösse des Körpers und der Sonne geht, sogenommen,baß er auf beyden Seiten die Granze der ErleuchtungHn W trist; so wirft der Körper gar keinen vollen Schattenmehr, sondern nur Halbschatten.

««1«^ 74. §.

' ! Der Schatten, welchen ein lothrecht stehender

, Körper auf eine wagrechte Ebene wirft, heißt dergrade Scharren, und man hat gewöhnlich nur eineA nähere Veranlassung die Länge dieses Schaltens" ^ zu suchen. Ausser der lothrechken Höhe AL des Kör--perö kommt alsdenn auf seine übrigen Abmessungen' Fa nichts