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3 (1780) Die optischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
82
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8r Die Optik.

Ebene durch M schneide die Sonne so, daß ihr Mt-telpunct 8 oberhalb dieser Ebne liegen bleibt, so giebtsich ein kleinerer Kreis der Sonne, wovon eine»Durchmesser vorstellet. Versteht man nun durchF den scheinbaren Durchmesser dieses kleinern Kreisesin der Ebene 6Ii§ genommen, und betrachtet mandieses kleinern Kreises Peripherie allein als leuchtend;so giebt solches die Folge, daß 6K einen Schattenin- r werfe, und daß der Halbschatten sich bis v er-strecke, wenn w cw ^ 06 4 - Lc. trmA^F ange-nommen wird (K. 64 . n. z. 4 ). Weil nun ^ abnimmt,wenn der Winkel LLc ^ 86§ wachst, und weil ^alsdenn verschwindet, wenn KOr dem halben schein-baren Durchmesser der Sonne gleich wird; so erhel-let, daß die äussere Breite des Halbschattens von Lnach k zu abnehme, und zuletzt I..VV werde, wennc in fallt.

7Z- §-

Aus diesem Beyspiel kann man beurtheilen, wieman sich auch in andern Fällen verhaken müste,wenn man nicht allein den projicirten Kernschacten,sondern auch den ihn umgebenden Halbschatten nachseiner Gestalt und Grösse finden wollte, den einundurchsichtiger dem Sonnenlicht ausgesetzter Körperauf eine Ebene wirft: allein die Untersuchung hateben keinen erheblichen practischen Nutzen, wenn manden im 60 . §. schon betrachteten Fall ausnimmt, derin der Astronomie seine Anwendung findet. UebrigenSgenügt es, wenn man folgende allgemeine Sätze alsFolgen aus dem bisher vorgetragenen bemerket.

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