Der IV. Abschnitt. zz
H Bewegung des Puncts 6 gegen das Auge. Letztereswird aber von der Bewegung des Puncts l> haupt-sachlich nur aus der Blenderung des Winkels /vOwurtheilen, und wenn 6 ein Gegenstand von einer merk-te^ lichen scheinbaren Grösse ist, so wird es die Aende'-rung der Entfernung nur aus der Aenderung derscheinbaren Grösse des Gegenstandes schließen.
5 '- §.
Wenn das elugs in O ruhet, der Punct k aber i zL je l' wahrend seiner Bewegung nicht beständig in einerlei) ^jc».Sd« Ebene bleibt, die zugleich durchs Auge geht; so muß ^^ge irgend einer Ebene, die durchs Auge gehet,nissig als bekannt angenommen werden. Eine solche Ebene
V « sey .^0(ch, und wenn nach Verlauf der Zeit ? der
V Ä Punct k nach >Vl gerückt ist, so sey lAO auf der Ebe-^ ^ ne ^0(chsenkrecht. Nun ist (^dcr auf die Ebene
reducirtc d>rr des Puncts lVl, und das Auge^ schätzt die Bewegung des Puncts nach den Aende-^ V rungen der Winkel AOtz^und in der Zeit /.
^ ch Ware das Auge selbst in Bewegung, und O« der^ Weg, den es in der Zeit zurück legt, worin ?. denWeg IllVl durchlauft; so weiß man, daß der jedes-mahlige relative Ort des Puncts so gesundeil^^rde. Man ziehet Om mit «lVI parallel, und machtOm — «^1, so ist m der gesuchte relative Ort amEnde der Zeit t. Wenn alödenn auf lVO(). senk-^Mr recht s» ist ^ der auf die Ebene ^Otz^redu-cirre ftheinbare <l)rc des Puncts IA, in der Zeit that dieser reducirte Ort scheinbar den Winkel KO^zurück gelegt, und der Winkel KO?, hat sich in §0m v, 0 ^ verändert.