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Die Optik.
Der V. Abschnitt.
Die Gründe der Theorie von der Abirrungdes Lichts.
52. H.
^^as, was wir den Schall nennen, könnte viel-leicht für daö Ohr etwas demjenigen ähnlichesseyn, was das Licht für das Auge ist, und manüberzeugt sich leicht durch bekannte Erfahrungen da-von, daß der Schall Zeit brauche, von einem Ortzum andern zu kommen. Indessen ist vermöge be-kannter Erfahrungen auch soviel gewiß, daß die Fort-pflanzung des Lichts weit schneller erfolge, als dieFortpflanzung des Schalles. Das Auge sieht denBlitz, und das Ohr hört den Knall eines Geschützes,das in der Nahe abgefeuert wird, zugleich: in grös-serer Entfernung von dem Geschütz aber hört manden Knall merklich spater, als man den Blitz sichet.Wie groß der Weg sey, den daö Licht in gegebenerZeit zurück legt, kann hier zur Zeit unentschiedenbleiben: für die Optik gehört nur die Untersuchungdarüber, was es für Folgen haben muß, wofern dasLicht Zeit braucht, um von der sichtbaren Sache insAuge des Beobachters zu kommen.
5Z- §-
19 Es sey also I- ein leuchtender Punct, und O das
kiZ.Auge: man nehme an, das Licht bewege sich gleich-förmig mit der Geschwindigkeit c, und es sey die Ent-
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