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3 (1780) Die optischen Wissenschaften
Entstehung
Seite
15
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Der H. Abschnitt. 15

'^ii sammen laufen. Diejenigen Gesichtsstrahlen,^ welche den betrachtetet, Körper nur noch umher berüh-W ren, liegen in der äußern Gränze des Pyramiden- oderkegelförmigen optischen Raums, und das dem Auge^ zugekehrte Stück der Oberfläche des Körpers, waszwischen den Gränzen dieses optischen Pyramiden- oderchtch, kegelförmigen Raums liegt, kann das Auge nur aufeinmahl übersehen. Die Gesichtsaxe, wenn siegegenÄMtzl- die Mitte des betrachteten Gegenstandes gerichtet ist,kann als die Axe der optischen Pyramide, oder desDn lM optischen Kegels angesehen werden, und jeder Schnittdurch diese Axe giebt einen optischen Winkel, oder»l« scheinbaren Durchmesser des betrachteten Gegcn-

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standes.

17. §.

Die Seitenflächen einerPyramide schlief-1

sen an ihrer Spihe is. eine körperliche Ecke ein: auchgiebt es an der Spihe eines geometrischen Kegels undeines jeden andern kegelartigen Körpers eine körperli-che von der Kegelfläche begränzte Ecke. Von einersolchen Ecke und ihrem innern Raum muß man sichin der körperlichen Geometrie eine ähnliche Vorstellungmachen, wie von einem ebenen gradlinichten Win-kel in der Geometrie. Die Schenkel des ebenenWinkels laufen von seiner Spihe aus ins unendlichefort, und der Flächenraum zwischen den Schenkelnerweitert sich immermehr, je weiter die Schenkel vonder Spihe aus fortlaufen. Die Granze der Ecke,sie mag wie eine Pyramidenfläche aus ebenen Drey-ecken bestehen, oder eine krumme kegelartige Flächeseyn, läuft ebenfalls von ihrer Spihe aus ins unend-liche fort, und ihr innerer Raum erweitert sich im-mer mehr, je weiter die Granze der Ecke fortlauft.

Aus

kig.