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3 (1780) Die optischen Wissenschaften
Entstehung
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Die Optik.

der Oefnung gegen über befindlichen Gegenständeaufs schönste, aber dabey umgekehrt, abgemahlt.Die Bilder erscheinen desto lebhafter aber desto klei-ner, je näher man die Tafel der Oefnung bringt; siewerden desto grösser, je weiter man die weisse Flächevon der Oefnung entfernt; verlieren aber im leztenFall an der Helligkeit und Lebhaftigkeit der Farben.Das ganze Bild nimmt auf der Tafel einen Raumein, der so groß als die Durchschnittsfigur der Ebeneder Tafel mit dem pyramidenförmigen Raum ist, dendie Strahlen im finstern Zimmer auöfüllen; und dieseDurässchnittsfigur muß desto grösser ausfallen, jeweiter man die schneidende Ebene von der Oefüungals der Spitze des pyramidenförmigen Raums ent-fernt. Weil übrigens auf vergrößern Durchschnitts-figur eben soviel Licht als auf der kleinern gleichförmigverbreitet ist, so fällt auf jedes Stück der grösser»Durchschnittsfigur weniger Licht, als auf ein eben sogrosses Stück der kleinern, und daher wird begreiflich,warum die grössern Bilder bey grösserer Entfernungder weißen Fläche von der Oefnung nicht so hell undlebhafterscheinen, als die kleinern Bilder bey kleine-rer Entfernung der Fläche der Oefnung.

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9 . §.

Diese Erscheinung der Bilder auf der weißen Flä-che im finstern Zimmer hat etwas ganz eigenes, dasman anfangs eben nicht vermuthen würde. Esscheint, das durch die Oefnung fallende Licht werdenur die jedesmahlige Durchschnittöfigur der weißenEbene mit der im Zimmer auseinanderfahrenden Licht-Pyramide Heller machen, man werde also nur Lichtauf diesen Theil der weißen Fläche, keine Bilder der

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